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News Der Rentner in Pattaya - eine bissig satirische Abrechnung

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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24 November 2024
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Der klassische Pattaya-Rentner: Freiheit, solange Deutschland zahlt​


Meine Antwort auf meine lieben Youtuber und Pattayaveteranen:

"Früher war alles besser"



Manfred sitzt in Pattaya. Sandalen. Weiße Socken. Kurze Hose. T-Shirt mit irgendeinem Aufdruck, den man in Deutschland spätestens 1998 für modisch hielt. Vor ihm ein Chang, daneben das Smartphone. Manfred ist grundsätzlich gegen Bevormundung. Er hat das Internet geöffnet.

„Also in Deutschland wird man doch nur noch abgezockt.“

„Wegen der Rundfunkgebühr?“

„Ja. GEZ. Eine Frechheit. Zwangsgebühr!"

Manfred bezahlt derweil ungefähr 1.000 Baht im Monat für deutsches Fernsehen in Thailand.

„Ja, aber das ist was anderes.“

Dort schaut er ausgesprochen gerne den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk.

Was anderes...

Natürlich.

Es ist immer etwas anderes.

Manfred möchte deutsches Fernsehen. Nachrichten. Fußball. Talkshows. Am besten alles wie früher. Nur bezahlen möchte er dafür möglichst wenig. Deutschland soll schließlich liefern. Der Sozialstaat soll funktionieren. Die Infrastruktur soll funktionieren. Fernsehen soll funktionieren. Krankenversicherung selbstverständlich auch.

Nur kosten darf das alles möglichst nichts.

„Ich hab mein Leben lang eingezahlt.“

Das ist ein Satz, den Manfred ausgesprochen gerne sagt.

Er sagt ihn auch dann, wenn er seit Jahren im Ausland lebt und gerade erklärt, warum eine Krankenversicherung völlig überflüssig ist.

„Ich bin doch gesund.“

Das ist ungefähr die gleiche finanzielle Vorsorge wie:

„Mein Haus brennt nicht. Also brauche ich keine Feuerversicherung.“

Dieter nickt.

„Genau.“

Klaus sagt:

„Wenn was ist, flieg ich heim.“

Ein bemerkenswertes Gesundheitskonzept.

Solange man noch flugfähig ist, ist das deutsche Gesundheitssystem offenbar gar nicht so schlecht.

Manfred ist außerdem ein großer Freund der Integration.

Zumindest theoretisch.

In Deutschland beschwert er sich regelmäßig darüber, dass Migranten sich nicht integrieren würden.

Aha...

„Die leben seit zehn Jahren hier und können immer noch kein ordentliches Deutsch.“

Manfred lebt seit sieben Jahren in Thailand.

„Sawasdee khráp.“

Das war es dann im Wesentlichen.

Nach sieben Jahren.

Die thailändische Sprache wurde bislang aus Gründen der kulturellen Selbstbestimmung weitgehend ignoriert.

„Thai ist aber auch schwierig.“

Natürlich. (Finde ich übrigens auch, aber dann ist die Freude grösser, wenn es doch gelingt).

...ist wirklich schwierig...

Deutsch offenbar nicht.

Manfred hat in Deutschland schließlich auch nie verlangt, dass alle Ausländer innerhalb von sechs Monaten Goethe-Institut Niveau C1 erreichen.

Er möchte nur, dass andere sich integrieren.

Bei ihm selbst reicht es, wenn die Kellnerin ungefähr weiß, welches Bier er möchte.

„One Chang.“

Integration abgeschlossen.

Der klassische Manfred beklagt außerdem, dass Deutschland keinen Zusammenhalt mehr habe.

„Früher, da waren die Leute noch füreinander da.“

Manfred hat inzwischen einen erstaunlich großen Freundeskreis.

Dieter.

Klaus.

Ralf.

Uwe, wenn er gerade da ist.

Man trifft sich in einer Bar. Man trinkt zusammen. Man redet über Deutschland. Über Frauen. Über den Baht Kurs. Über Deutschland. Über die Regierung. Über die Rente. Und über Deutschland.

Tiefere Freundschaften sind natürlich schwierig, wenn die wesentliche gemeinsame Tätigkeit darin besteht, abends am selben Tisch zu sitzen und sich gegenseitig zu erklären, warum früher alles besser war.

Aber der Zusammenhalt ist noch da.

Er steht meistens neben dem Kühlschrank.

Manfred beklagt auch die hohen Lebenshaltungskosten in Deutschland.

„Mit meiner Rente kann man da doch nicht mehr leben.“

In Thailand lebt er dagegen erstaunlich günstig.

Frühstück für 79 Baht.

Mittagessen für 50.

Kaffee für 40.

Und irgendwo gibt es immer jemanden auf YouTube, der herausgefunden hat, wo es das Frühstück für 39 Baht gibt.

Manfred schaut sich das Video vollständig an.

Dann fährt er 18 Minuten mit dem Roller dorthin.

Benzin kostet Geld.

Aber das ist etwas anderes.

Es gibt überhaupt ein eigenes Genre des Pattaya Rentners als YouTuber.

Frühstück hier.

Frühstück dort.

Das beste Frühstück für 49 Baht.

Das schlechteste Frühstück für 59 Baht.

Frühstück im Vergleich.

Frühstückstest.

Frühstücks Update.

Frühstück nach dem neuen Wechselkurs.

(In wirklich jedem Youtube Pattaya Video wird meinem Eindruck nach gefrühstückt. Und irgendwie sind immer Eier und Speck dabei...).

Manfred sieht sich drei Videos an, um 20 Baht beim Frühstück zu sparen.

Danach geht er in die Bar.

Dort kostet ein Bier ungefähr das Zehnfache.

Das nennt man Prioritätensetzung.

Manfred ist auch ein entschiedener Gegner des Verkehrs in Pattaya.

„Die fahren hier wie die Bekloppten.“

Manfred trägt keinen Helm.

Festes Schuhwerk hält er ebenfalls für eine unnötige deutsche Erfindung.

Sein 1000 fach geäusserter Lieblingssatz an die, die ausnahmsweise doch mal Helme tragen:

"sei nicht so Deutsch, Du bist hier in Thailand" um dann 2 Minuten später seinen zweitliebsten Satz heraus zu würgen: " die ...halten sich in Deutschland doch nie an die Regeln . .."

Nach zwei oder drei Bieren steigt er auf den Roller.

„Ich fahr nur kurz nach Jomtien.“

Dieter:

„Bist du noch gut?“

„Natürlich.“

Manfred fährt los.

Der Helm liegt währenddessen sicher im Condo.

Man möchte ihn schließlich nicht unnötig abnutzen.

Wenn Manfred Glück hat, kommt er an.

Wenn nicht, lernt er die thailändische medizinische Versorgung aus einer etwas persönlicheren Perspektive kennen.

Und hier wird es interessant.

Denn Manfred schwärmt sehr gerne von den hervorragenden Kliniken in Thailand.

„Die Ärzte hier, sag ich dir. Weltklasse.“

Das kann durchaus stimmen.

Immerhin haben die Krankenhäuser dort auf den Zimmern Klimaanlagen. In Deutschland meiner jüngsten Erfahrung nach nicht: der Klimawandel ist eine lustige Fatamorgana, es is halt Sommer...

Nur hilft die beste Klinik auch in Thailand relativ wenig, wenn der Patient vorher drei Stunden irgendwo zwischen Klang und Jomtien auf der Straße gelegen hat, weil niemand genau weiß, wer jetzt eigentlich zuständig ist.

In Deutschland wäre unter normalen Umständen deutlich schneller ein Rettungsdienst vor Ort.

Manfred findet das selbstverständlich gut.

Deutschland macht nämlich vieles richtig.

Das Problem ist nur, dass es Deutschland ist.

Wenn er dagegen in Thailand im Krankenhaus aufwacht und plötzlich eine Rechnung auf dem Tisch liegt, die nicht ganz zu seinem Monatsbudget passt, beginnt die nächste Phase der Erkenntnis.

„Das kann doch nicht sein.“

Doch.

Kann es.

„Ich bin doch versichert.“

„Welche Versicherung?“

„Na ja.“

Kurze Pause.

„Ich hab keine.“

Auch das ist ein Versicherungskonzept.

Manfred hält sich grundsätzlich für gesund, bis er es nicht mehr ist.

Und wenn die Sache wirklich ernst wird, gibt es noch Plan B.

Heimflug.

Mit letzter Kraft in ein Flugzeug.

Jahrelang keine Krankenversicherungsbeiträge in Deutschland.

Dann zurück.

Und plötzlich ist der alte deutsche Sozialstaat gar nicht mehr so übel.

„Da wird einem wenigstens geholfen.“

Dieter schweigt.

Klaus schaut aus dem Fenster.

Niemand erwähnt die GEZ.

Manfred ist außerdem ein glühender Anhänger von Demokratie.

„In Deutschland kann man ja seine Meinung gar nicht mehr sagen.“

Wo die Demokratie genau hingegangen ist, weiß niemand.

Sie muss irgendwann abgezischt sein.

Vielleicht Richtung Flughafen.

Manfred jedenfalls hat sie seit Jahren nicht mehr gesehen.

Gewählt hat er übrigens seit ungefähr zwölf Jahren nicht.

„Ich geh doch nicht wählen.“

„Warum?“

„Bringt doch nichts.“

Das ist politisch betrachtet eine bemerkenswert konsequente Methode, den eigenen Einfluss zu maximieren.

Nicht wählen.

Alles besser wissen.

Manfred lebt inzwischen sehr zufrieden in einem Land, dessen politische Verhältnisse er offenbar wesentlich entspannter betrachtet als die deutschen.

Über die dortigen politischen Rahmenbedingungen möchte er nicht so ausführlich sprechen.

„Das ist hier halt anders.“

Ja.

Das ist es.

Und währenddessen erklärt Manfred in einem Thailand Forum, warum die deutsche Demokratie angeblich verschwunden ist.

Dieter:

„Aber du wählst doch gar nicht.“

„Ja, eben.“

Ein Argument.

Manfred ist auch ein großer Fan von Freiheit.

Besonders von der Freiheit, in Deutschland alles schlecht zu finden.

Das ist tatsächlich eine ziemlich brauchbare Freiheit.

Dann kommt der Baht Kurs.

Der Baht ist schlecht.

Immer.

Wenn der Euro steigt, ist der Baht plötzlich stark.

Wenn der Euro fällt, ist selbstverständlich die Politik schuld.

Wenn sich der Kurs erholt, war das natürlich nur vorübergehend.

Seit Jahren ist der Euro kurz vor dem endgültigen Zusammenbruch.

Erstaunlicherweise kommt er trotzdem immer wieder zurück.

38 Baht.

39 Baht.

40 Baht.

Manfred:

„Das wird nie wieder besser.“

Dieter:

„Das hast du 2017 auch gesagt.“

„Ja, aber diesmal ist es anders.“

Manfred besitzt offenbar eine seltene Begabung.

Er kann einen langfristig schwankenden Wechselkurs betrachten und daraus jedes Mal den unmittelbar bevorstehenden Untergang der europäischen Zivilisation ableiten.

Auch beim Klima ist Manfred konsequent.

Deutschland soll ihn mit dem ganzen Unsinn in Ruhe lassen.

„Diese ganze Bevormundung.“

Keine Verbote.

Keine vernünftige Stadtplanung.

Keine Maßnahmen gegen den Autoverkehr.

Bloß keine Einschränkungen.

In Pattaya hingegen steht Manfred nach dem nächsten Starkregen knietief im Wasser.

Das Motorrad ist kaputt.

Schon wieder.

Zum zweiten Mal in drei Jahren.

„Das kann doch nicht sein!“

Warum eigentlich nicht?

Versiegelte Flächen.

Schlechte Entwässerung.

Starkregen.

Alles Dinge, die in Deutschland bereits seit Jahren ausgesprochen unromantisch diskutiert werden.

Manfred nennt das dort Bevormundung.

In Pattaya nennt er es Sauerei.

Das ist immerhin konsequent.

Nur nicht ganz in der Richtung, die man zunächst vermutet.

Und dann ist da noch die Rente.

Manfred bekommt zu wenig.

Immer.

„Ich hab so wenig Rente.“

„Wie viel gibst du denn für deine Freundin aus?“

„Das ist was anderes.“

Natürlich.

Manfred hat selbstverständlich eine Freundin.

Nennen wir sie Nok.

Oder Lek.

Oder irgendetwas, das im Forum bereits dreimal erklärt wurde.

Nok bekommt regelmäßig Unterstützung.

Manfred nennt das nicht Unterhalt.

Das klingt so unromantisch.

Es ist eben Liebe. Jaja...haha...

"meine ist anders". der zweithäufigste Spruch des Pattayarentners am Stammtisch in der Soi 7 nach: "früher war alles besser"...

Liebe kostet allerdings erstaunlich regelmäßig Geld. Schon immer, mindestens halt in der Soi 7 beim Chang.

Manfred rechnet seine Rente sehr genau.

Miete.

Strom.

Wasser.

Internet.

Frühstück.

Und dann wundert er sich, warum nach den Besuchen bei Nok und einigen Getränken in der Bar am Monatsende die finanzielle Lage etwas angespannt ist.

„Die Rente reicht hinten und vorne nicht.“

Dieter: „Was kostet denn die Freundin?“

„Das darfst du so nicht sehen.“

Natürlich nicht.

Manfred sieht die Rente grundsätzlich brutto.

Das Leben dagegen netto.

Und wenn es finanziell eng wird, findet sich zuverlässig ein Schuldiger.

Deutschland.

Die Zugewanderten

Die Politik.

Die da oben.... (eine Aussage, bei der ich regelmässig loslache wenn ich sie höre und dann sofort weiss: jetzt kommt unmittelbar folgend - ob ich will oder nicht - der ganze Rest, den ich hier schon in meiner netten Satire ironisierte, 20x in 10 Minuten...):

Der Euro.

Der Baht.

Das Wetter.

Früher.


Irgendwer wird es gewesen sein.

Manfred selbst eher nicht.

Das wäre nun wirklich ein bisschen viel Eigenverantwortung auf einmal.

Eigenverantwortung...ein Frendwort noch deutlich unverständlicher als jedes Wort Thai, das in 10 Versionen für uns immer gleich klingt.

Und vielleicht liegt genau darin das eigentliche Geheimnis des klassischen Pattaya Rentners.

Er wollte nach Thailand, weil in Deutschland alles zu teuer war.

Er wollte Freiheit.

Er wollte Wärme.

Er wollte niedrige Preise.

Er wollte keine Bevormundung.

Er wollte keine Bürokratie.

Er wollte seine Ruhe.

Und nun sitzt er in Pattaya, schaut deutsches Fernsehen für ungefähr 1.000 Baht im Monat, diskutiert auf Deutsch über Deutschland, beschwert sich über den Baht Kurs, sucht auf YouTube das billigste Frühstück, fährt ohne Helm durch den thailändischen Verkehr, erklärt anderen etwas über Integration, beklagt den fehlenden gesellschaftlichen Zusammenhalt, besitzt eine Freundin, die ihn monatlich Geld kostet, hält eine Krankenversicherung für überflüssig und wartet darauf, dass die deutsche Demokratie endlich wieder zurückkommt.


Wo sie gerade ist, weiß keiner.


Vermutlich beim Frühstück.


Für 39 Baht.

Manfred fährt gleich hin.

Mit dem Roller.

Ohne Helm.

Ich wünsche ihn trotzdem, dass er heil ankommt.

Schon alleine damit er das hier liest und mal wieder über sich selbst lachen kann...

...es sind ja nur zehn Minuten. Jajaja...

Das wahre Thailand...
 

Hohenstein

GeizigerBiertrinker
   Autor
2 November 2024
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Pratumnak
Und nun sitzt er in Pattaya, schaut deutsches Fernsehen für ungefähr 1.000 Baht im Monat, diskutiert auf Deutsch über Deutschland, beschwert sich über den Baht Kurs, sucht auf YouTube das billigste Frühstück, fährt ohne Helm durch den thailändischen Verkehr, erklärt anderen etwas über Integration, beklagt den fehlenden gesellschaftlichen Zusammenhalt, besitzt eine Freundin, die ihn monatlich Geld kostet, hält eine Krankenversicherung für überflüssig und wartet darauf, dass die deutsche Demokratie endlich wieder zurückkommt
Der Abschnitt hätte völlig gereicht 😉😜😂
 
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Reaktionen: sterntat und Lunatic

Windmill

Gibt sich Mühe
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20 August 2013
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Sehr schön beschrieben. Wer kennt sie nicht , die Manfreds, Dieters und Klaus? Davon gibt es auch zu viele in Deutschland und vermutlich anderswo auf der Welt.
 
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Reaktionen: Klimbim
Tischtennis Pattaya

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
Thread Starter
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Thread Starter
24 November 2024
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Der Abschnitt hätte völlig gereicht 😉😜😂

@Hohenstein , völlig richtig.

Ein kleiner Abschnitt hätte gereicht.

Ich habe nur aus pädagogischen Gründen etwas ausgeholt. Manfred ist schließlich ein komplexes gesellschaftliches Phänomen. Man kann ihn nicht einfach nach drei Sätzen aussetzen und hoffen, dass er allein nach Hause findet.

Aber ich sehe ein, dass die Aufmerksamkeitsspanne begrenzt ist.

Beim nächsten Mal gibt es die Kurzfassung:

„Deutschland ist zu teuer.“

„Die Demokratie ist weg.“

„Der Euro geht unter.“

„Das Frühstück kostet 39 Baht.“

„Wer ist schuld?“

Deutschland.


Damit dürfte dann auch der anspruchsvollere Leser wieder Anschluss finden.
 

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