Das beliebte Beliebtheitsargument ist zentral, um zu verstehen, warum bestimmte Kreise in der Bundesrepublik sich so fuer D. erwaermen. Hier wird eine indirekte Kampagne gefahren, bei der Populismus ueber den Rechtsstaat gestellt wird. Ueber D. wissen diese Typen nichts, siehe weiter oben, und werden schnell zickig, siehe oben, wenn man sie darauf hinweist. Kann ich aber auch verstehen, weil der Versuch D. zun instrumentalisieren, um Inhalte voranzutreiben, die sonst auf dem Forum nicht untergebracht werden koennen, klaeglich und prompt scheiterte. War auch nicht die erste Aktion dieser Art.
Dieses Verhalten ist nicht neu. Als Thaksin mit seinen roten Horden monatelang Bangkok besetzt und terrorisiert hat, waren gerade viele Deutsche auf seiner Seite.
Es waren zum einen Partner von Isaanfrauen, die die Ansichten ihrer Partnerinnen kritiklos übernommen haben, aber auch viele linke und sogenannte Intellektuelle, die wenig über die Situation wussten, aber hierin den ungleichen Kampf der "unterdrückten" Landbevölkerung gegen die bösen Bangkokeliten sahen.
Mein Einwand, daß diese Massen alle von Thaksin bezahlt wurden und zum Teil gar nicht wussten, was sie in Bangkok sollten, wurde als Propaganda der Eliten verworfen.
Dabei hatte ich das "Glück" jeden Tag durch die Barrikaden zu müssen, um zu dem damaligen DBI Office zu gelangen.
Bei Duterte scheint es auch in den Zeitgeist zu passen, daß großmäulige, alte Männer, die viel labern und versprechen, aber wenig davon halten, gerade in Mode sind. Duterte's Krieg gegen die Drogen hat außer zehntausenden von Toten gar nicht geändert, genau wie der Drogenkrieg unter Thaksin in Thailand.
Der Herr, der versprach den Ukraine-Krieg in 24h beenden, bekommt auch gerade seine Grenzen aufgezeigt.
Auch bezweifele ich, daß die Philippinen unter Duterte sicherer waren. Selbst wenn, dann kann auch sagen, daß sie unter Marcos Sr noch sicherer waren und eine Diktatur will niemand zurück.