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Thema: Aufhören zu arbeiten – wie geht ihr damit um?

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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24 November 2024
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Hallo zusammen,

ich möchte mal etwas in die Runde werfen, das mir in letzter Zeit immer wieder durch den Kopf geht.

Einige Leute in meiner Familie finden die Idee, dass ich einfach aufhöre zu arbeiten und mich nach Thailand begeben werde, schlichtweg befremdlich. Und wenn man genau hinhört, schwingt da immer ein kleines „Das geht doch nicht, man kann doch nicht einfach aufhören“ mit. Oder noch schlimmer: „Also das wäre ja im Grunde Faulheit.“

Spoiler: ist es nicht. Ich will einfach nur etwas umsetzen, was ich seit 30 Jahren plane. Richtig gelesen: seit 30 Jahren. Ich finanziere alles selbst, nehme von niemandem etwas, und alles ist mit meiner Kernfamilie abgesprochen. Niemand wird übergangen, niemand wird geschädigt.

Trotzdem ist das Verständnis in der Familie sehr unterschiedlich. Ich habe die Auswanderung, ehrlich gesagt wie bereits erwähnt schon vor Jahrzehnten vorbereitet. Sehr systematisch, sehr gründlich. Manche in meiner Familie wissen das, haben es aber nie richtig ernst genommen. Jetzt, wo es wirklich zunehmend konkret wird, wundern sich einige, wie ernst ich es meine und da kommt dann auch schnell Unverständnis. Nicht bei allen, aber bei manchen schon. Bis hin zu echter Verärgerung: "Du bist wohl nicht ganz dicht".

Die Haltung, die mir am meisten auffällt, lautet: „Man arbeitet einfach bis man umfällt.“ Meine Mutter hat bis Mitte 70 gearbeitet. Für sie war das okay, das ist ihr Stil. Andere in der Familie hingegen sehen das noch strenger: „So etwas macht man einfach nicht. Vor der gesetzlichen Rente aufhören , undenkbar.“ Das sitzt. Wirklich. Und ja, ich gebe zu: Es nervt manchmal. Am Anfang habe ich es ignoriert, jetzt nervt es mich zunehmend.

Die einfachste Methode wäre, alles zu ignorieren und weiterzumachen. Nur: so leicht ist das in der Praxis nicht, wenn die Kommentare regelmäßig auftauchen, gerade aus der Familie. Ich frage mich manchmal, wie andere damit umgehen. Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie reagiert ihr, wenn Familienmitglieder grundsätzlich ablehnend reagieren, sobald man über ein anderes Leben nachdenkt, früher aufhören zu arbeiten, auswandern, einfach mal etwas komplett anderes machen? Gibt es Wege, das gelassen zu behandeln, ohne sich jedes Mal rechtfertigen zu müssen?

Ich bin sehr gespannt auf eure Erfahrungen, Tipps und vielleicht auch kleine Anekdoten aus eurem Umfeld. Es würde mich wirklich interessieren, wie andere das lösen, oder ob es allen ähnlich ergeht und das einfach dazugehört.

Als Info: ich bin 60 und werde in den ziemlich nächsten Jahren aufhören. Sollte noch 3 Jahre dauern mit allem. Nun habe ich entschieden: es geht schneller (der Grund ist lustig irgendwie und sehr pragmatisch: der Goldpreis ist massiv gestiegen und ich habe vor ein paar Jahren viele Münzen erworben und 50% davon nun verkauft. Es hat sich nun ermöglicht finanziell früher auszusteigen...)

... der Gewinn kann mich 2 Jahre komplett gut finanzieren. 2 Lebensjahre gewonnen...

P.S. ein sehr guter Bekannter von mir machte das so: "ich habe einen top Job in Thailand bekommen"... (er geniesst nur seine Ersparnisse und davon hat er mehr als genug aber nun hat er auch seine Ruhe).
 
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HerrDuisburg

Der das Licht bringt
   Autor
7 Juli 2021
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Duisburg, Deutschland
Hallo zusammen,

ich möchte mal etwas in die Runde werfen, das mir in letzter Zeit immer wieder durch den Kopf geht.

Einige Leute in meiner Familie finden die Idee, dass ich einfach aufhöre zu arbeiten und mich nach Thailand begeben werde, schlichtweg befremdlich. Und wenn man genau hinhört, schwingt da immer ein kleines „Das geht doch nicht, man kann doch nicht einfach aufhören“ mit. Oder noch schlimmer: „Also das wäre ja im Grunde Faulheit.“

Spoiler: ist es nicht. Ich will einfach nur etwas umsetzen, was ich seit 30 Jahren plane. Richtig gelesen: seit 30 Jahren. Ich finanziere alles selbst, nehme von niemandem etwas, und alles ist mit meiner Kernfamilie abgesprochen. Niemand wird übergangen, niemand wird geschädigt.

Trotzdem ist das Verständnis in der Familie sehr unterschiedlich. Ich habe die Auswanderung, ehrlich gesagt wie bereits erwähnt schon vor Jahrzehnten vorbereitet. Sehr systematisch, sehr gründlich. Manche in meiner Familie wissen das, haben es aber nie richtig ernst genommen. Jetzt, wo es wirklich zunehmend konkret wird, wundern sich einige, wie ernst ich es meine und da kommt dann auch schnell Unverständnis. Nicht bei allen, aber bei manchen schon. Bis hin zu echter Verärgerung: "Du bist wohl nicht ganz dicht".

Die Haltung, die mir am meisten auffällt, lautet: „Man arbeitet einfach bis man umfällt.“ Meine Mutter hat bis Mitte 70 gearbeitet. Für sie war das okay, das ist ihr Stil. Andere in der Familie hingegen sehen das noch strenger: „So etwas macht man einfach nicht. Vor der gesetzlichen Rente aufhören , undenkbar.“ Das sitzt. Wirklich. Und ja, ich gebe zu: Es nervt manchmal. Am Anfang habe ich es ignoriert, jetzt nervt es mich zunehmend.

Die einfachste Methode wäre, alles zu ignorieren und weiterzumachen. Nur: so leicht ist das in der Praxis nicht, wenn die Kommentare regelmäßig auftauchen, gerade aus der Familie. Ich frage mich manchmal, wie andere damit umgehen. Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie reagiert ihr, wenn Familienmitglieder grundsätzlich ablehnend reagieren, sobald man über ein anderes Leben nachdenkt, früher aufhören zu arbeiten, auswandern, einfach mal etwas komplett anderes machen? Gibt es Wege, das gelassen zu behandeln, ohne sich jedes Mal rechtfertigen zu müssen?

Ich bin sehr gespannt auf eure Erfahrungen, Tipps und vielleicht auch kleine Anekdoten aus eurem Umfeld. Es würde mich wirklich interessieren, wie andere das lösen, oder ob es allen ähnlich ergeht und das einfach dazugehört.

Als Info: ich bin 60 und werde in den ziemlich nächsten Jahren aufhören. Sollte noch 3 Jahre dauern mit allem. Nun habe ich entschieden: es geht schneller (der Grund ist lustig irgendwie und sehr pragmatisch: der Goldpreis ist massiv gestiegen und ich habe vor ein paar Jahren viele Münzen erworben und 50% davon nun verkauft. Es hat sich nun ermöglicht finanziell früher auszusteigen...)

... der Gewinn kann mich 2 Jahre komplett gut finanzieren. 2 Lebensjahre gewonnen...

P.S. ein sehr guter Bekannter von mir machte das so: "ich habe einen top Job in Thailand bekommen"... (er geniesst nur seine Ersparnisse und davon hat er mehr als genug aber nun hat er auch seine Ruhe).
Wenn du es dir finanziell erlauben kannst dann mach es lieber heute als morgen.
 

NOMAAM

GC-Tester
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19 November 2023
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Saarland
Ich bin sehr gespannt auf eure Erfahrungen, Tipps und vielleicht auch kleine Anekdoten aus eurem Umfeld.

Erfahrungen und Anekdoten zu diesem Thema kann ich leider nicht beisteuern, aber mein Tipp an dich ist ganz klar: Ignoriere diese Leute einfach, es geht sie schlicht einen feuchten Dreck an, was du mit deinem Leben anstellst! Und ich wage mal die Behauptung, dass ihre Empörung über das vorzeitige Ende deiner Berufstätigkeit nichts anderes ist als blanker Neid: "Wie kann es sein, dass der Kerl einfach aufhören kann zu arbeiten, während ich noch weiterschuften muss??"

Du hast klug vorgesorgt und hast somit nun die Gelegenheit, dein Leben genau so zu führen, wie du es möchtest - das sei dir gegönnt und du musst dich deswegen niemandem gegenüber rechtfertigen.
 

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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24 November 2024
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Wenn du es dir finanziell erlauben kannst dann mach es lieber heute als morgen.

Ich bin mitten dabei. Sehr intensiv in der Umsetzung.

Heute geht es noch nicht aber ich werde es in den nächsten 1-2 Jahren durchziehen, eher in einem. Finanziell hat mich Gold (kein Witz!) gerettet.

Und genau weil es nun super konkret wird (Wohnung ist gekauft und ich plane noch eine zu kaufen, um dort Mieteinahmen zu erzielen), ,merkt es nun jeder und es wird nicht mehr als Witz empfunden...

Und damit wachsen die Vorhaltungen.
 
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Forensponsor
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21 Juni 2019
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Erstens ist es doch nicht ungewöhnlich mit 63 aufzuhören zu arbeiten (zumindest in meinem Arbeitsumfeld empfinde ich das eher als Regel als als Ausnahme), und zweitens siehe Posting von @NOMAAM (dem ich mal wieder uneingeschränkt zustimme) - geht doch die Leute nichts an was du mit feinen Geld machst.
Du hast dir dein Vermögen selbst aufgebaut (soweit ich es Verstanden habe durch Arbeit und glückliches Händchen beim investieren) also musst du dich vor keinem rechtfertigen.
 

Naklua1

ATZ'ler
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...

Als Info: ich bin 60 und werde in den ziemlich nächsten Jahren aufhören. Sollte noch 3 Jahre dauern mit allem. Nun habe ich entschieden: es geht schneller (der Grund ist lustig irgendwie und sehr pragmatisch: der Goldpreis ist massiv gestiegen und ich habe vor ein paar Jahren viele Münzen erworben und 50% davon nun verkauft. Es hat sich nun ermöglicht finanziell früher auszusteigen...)

...
Das mit den Goldmünzen hätte ich nie öffentlich gemacht. Aber egal, geht mich ja nichts an.

Du wirst vermutlich bald sehr viele Freunde finden, die sich was Vermögensanlagen angeht sehr gut auskennen. Von denen wimmelt es in Thailand nur so! :laugh
 

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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24 November 2024
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Das mit den Goldmünzen hätte ich nie öffentlich gemacht. Aber egal, geht mich ja nichts an.

Du wirst vermutlich bald sehr viele Freunde finden, die sich was Vermögensanlagen angeht sehr gut auskennen. Von denen wimmelt es in Thailand nur so! :laugh

Hab es eben gekürzt. Du hast nicht Unrecht. Aber: ich bin da recht immun. Ich suche mir selber in was ich investiere und mag keine Vermögensberater. Danke dennoch.

Meine Altersvorsorge hat sich echt eigentlich fast von selbst aufgebaut. War Planung aber irgendwann lief es eigenständig. Kein Hexenwerk jedenfalls.

Die beste Investition ist übrigens (und das ist kein doofer Spruch, denn es ist einfach wahr) in seine Gesundheit und Freude. Deshalb ziehe ich es durch.

Aber diese dauernden bohrenden Fragen... warum, wozu, was soll das...
 
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Spongebob

Kennt noch nicht jeder
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Das durchschnittlichsalter für Männer liegt bei 75, Tendenz nach unten. Jeder zweite bekommt Krebs, viele davon tödlich. Die meisten von uns werden vor der Rente ins Gras beißen.

Ob man überhaupt ins Rentenalter kommen will ist dann wieder eine andere Frage. Wenn ich meinen dementen Opa frage der während der plandemie einsam im Heim gestorben ist, meine Oma die nur herkömmlich einsam im Heim gestorben ist, oder aktuell meinen Vater frage der eigentlich schon aufgegeben hat und sich krankheitsbedingt wünscht vermutlich wünscht morgens nicht mehr aufzuwachen, die werden mir vermutlich davon abraten alt zu werden.

Deutschland hat jetzt schon wenig zu bieten, und es wird in den nächsten 5 Jahren noch viel weniger werden, das zeigen alle Indikatoren.

Kündige, zieh weg und lebe dein Leben. Sterben wirst du sowieso, aber in Thailand sterben ist dann halt doch geiler als mit 60 am Band bei VW
 
Tischtennis Pattaya

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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24 November 2024
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Wenn ich es mir leisten könnte würde ich eher Morgen als Übermorgen aufhören ... ich versuche auch mal 63 anzupeilen wäre aber auch nicht schade wenn es mit 60 ginge aber 65 oder gar 67? da graust es mir 😮
Kündige, zieh weg und lebe dein Leben. Sterben wirst du sowieso, aber in Thailand sterben ist dann halt doch geiler als mit 60 am Band bei VW

Ich arbeite in einem Konzern, aber nicht bei VW. Deutlich kleiner.

Die Geschäftsführung mag mich. Ich werde extrem gut behandelt. Es wird sie verwirren, aber ich habe schon Andeutungen gemacht - seit 2 Jahren.

In meiner Familie werden fast alle über 90. Mein Vater wurde 87, eher ungewöhnlich "jung" verstorben. 2024 im Herbst, habe ich noch nicht seelisch verkraftet... gar nicht. Anderes Thema.

Mir gefällt Deutschland insgesamt sehr gut, aber ich bin extrem neugierig und fühle mich fit das auszuleben. Meine Frau hat mir das Rauchen abgewöhnt (komplett erfolgreich und zwar auf einen Schlag) und ich laufe fast täglich 10 bis 15 km. In der Kälte momentan etwas weniger, ich friere zu viel.

Aber die Vorstellung mit 80 zu sterben und nicht einige Jahre gesund in Thailand genossen zu haben, stört mich. Deshalb rechne ich: 67 bis 80? Wenige Jahre... sehr wenige... ich habe Monate an Überstunden... die bummle ich ab bis ich aufhöre. Ich denke, es wird ein kurzes Jahr.
 

dreamlover

Ain´t no nice guy after all
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26 Januar 2015
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Trier
@Klimbim :
Du machst das einzig Richtige!
Was andere denken sollte Dir gepflegt am Arsch vorbei gehen. Es ist Dein Leben,deine Zukunft und nur Du entscheidest!
Nach 40 Jahren auf deutschen Dächern war es bei mir letztes Jahr soweit,mein Körper und vor allen Dingen mein Kopf
haben unmissverständlich klar gemacht dass es an der Zeit ist aufzuhören.
Was mich noch sehr nachdenklich gemacht hat waren die vielen Bekannten,Nachbarn und Freunde die etwa im gleichen
Alter wie ich verstorben sind.
Alles was ich bisher von Dir gelesen habe hat Hand und Fuß.
Leb Dein Leben wie Du es Dir vorstellst und genieße es !
 

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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Was mich noch sehr nachdenklich gemacht hat waren die vielen Bekannten,Nachbarn und Freunde die etwa im gleichen
Alter wie ich verstorben sind.
Alles was ich bisher von Dir gelesen habe hat Hand und Fuß.
Leb Dein Leben wie Du es Dir vorstellst und genieße es !

EXAKT. Laufend sterben Menschen um mich herum. Es bedrückt auch einen Sunnyboy wie mich.

Hand und Fuss. Ja, ich bin ein gestandener Mann. Ein manchmal verpeilter, aber glücklich und selbstbewusst. Aber zum Selbstbewusstsein bei mir gehört auch, dass ich reflektiere und mir nie 100% sicher bin.

Danke Dir und wirklich jede Menge tolle Erlebnisse für Dich.
 

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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24 November 2024
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@Klimbim :
Du machst das einzig Richtige!
Was andere denken sollte Dir gepflegt am Arsch vorbei gehen. Es ist Dein Leben,deine Zukunft und nur Du entscheidest!
Nach 40 Jahren auf deutschen Dächern war es bei mir letztes Jahr soweit,mein Körper und vor allen Dingen mein Kopf
haben unmissverständlich klar gemacht dass es an der Zeit ist aufzuhören.
Was mich noch sehr nachdenklich gemacht hat waren die vielen Bekannten,Nachbarn und Freunde die etwa im gleichen
Alter wie ich verstorben sind.
Alles was ich bisher von Dir gelesen habe hat Hand und Fuß.
Leb Dein Leben wie Du es Dir vorstellst und genieße es !

P.S. mein guter Freund Bernd, der 9 Jahre älter ist als ich und sehr viel Zeit in Pattaya lebt (kennst du aus meinem anderen Strang) postet mir gerade Bilder der zweiten Wohnung, die er sich kaufte (auch Pratumnak).

Wunderschön. Was ich aber noch cooler finde: er rückt damit nur wenige Meter an meine Wohnung heran.

Bernd erkannte mich vor 2 Jahren wieder als ich in Pattaya war: "bist du nicht das Arschloch, das mein halbes Referat Monate mit Deinen scheiss Untätigkeitsklagen lahm gelegt hat"? Ich war verdutzt. Wahnsinn. Aber so kann es kommen.

Ich erinnerte mich. Wirklich! Ich riet ihm damals frech, seine Zimmerpflanze im Amtszimmer zu heiraten und mir nicht im Weg zu stehen. Ich machte ja nur meinen Job...es gibt solche irren Sachen. Alles hat uns sehr verbunden. Ich werde ihn sehr bald wieder sehen.

Mein bester Freund wiederum, ein französischer Landsmann von mir aus Nice (Nizza), hat alles mit mir 1995 am Mittelmeer besprochen (hier ist es schön im Sommer, aber im Winter nicht" - wusste ich, aber die meisten Franzosen träumen vom Ruhestand am Mittelmeer - an ihrer Küste.

Wir haben damals beschlossen: "das machen wir, aber Thailand wird es". In 3 Jahren steigt er aus. Zieht durch. Wir haben damals Französisch unterrichtet in den Semesterferien und es gab viele geile Lehrerinnen. Das sollten wir alles Bernd im Pool beim Gin berichten. Mein Freund Thierry spricht Deutsch und mag es - auch wenn es oft schräg ist:

"Klimbim, Du treibst über"... etwa so.

...alles Gründe mich zu eilen.

Bernd ist aus dem Rheinland. Frankophil. Thierry wird ihn sehr mögen. Mitsamt diesem idiotischen Karneval (ich bin Berliner)
 

TokyoSkyTree

Cheap an' Nasty
   Autor
20 November 2016
761
4.297
1.995
Mikronesien
Nur mal so eine kurze Frage, wenn du erst in 2 Jahren weg möchtest, weshalb hast du dein Gold jetzt schon verkauft?
Die Rallye beginnt gerade erst und du hättest dann doch locker 1 -1.5 Jahre ein deutliches "Mehr" an Gewinnmitnahme
Nur so ein Gedanke
 
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Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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24 November 2024
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Nur mal so eine kurze Frage, wenn du erst in 2 Jahren weg möchtest, weshalb hast du dein Gold jetzt schon verkauft?
Die Rallye beginnt gerade erst und du hättest dann doch locker 1 -1.5 Jahre ein deutliches "Mehr" an Gewinnmitnahme
Nur so ein Gedanke


Ich habe 50% verkauft. Ich schichte um.

Gewinnmitnahmen. Wenn Gold nämlich sinkt, komme ich so nicht in den Verlust. Ich kaufte zu etwa 1300 - 1600 Euro die Unze. Über Strecke. Im Mittel vermutlich 1400 Euro.

Ich habe keine emotionale Verbindung zu Gold. Aber eine sehr rationale. Ich beabsichtige nicht den theoretisch maximal möglichen Gewinn, sondern einen kalkulierten zu erzielen. 50% der Münzen indes lass ich als Stütze im Vermögen - zunächst.

Mit dem Gewinn kaufe ich mir 1-2 weitere Wohnungen in Pattaya, die ich renoviere und vermiete. Aber behutsam und nur noch mit den Leuten, die ich kenne.

Ich halte es für klug (mag mich irren), wenn ich passives zusätzliches Einkommen genau in der Währung in dem Land erziele, in dem ich mich aufhalte. Kein Tauschen, weniger Wechselkursrisiko.

Ich denke aber es wird nur eine zusätzliche Wohnung. Billigwohnungen mag ich nicht, zu teure kann ich nicht bezahlen und so viel Gewinn ist es nun auch nicht.

Das muss ich mit meinem guten Freund Bernd beim Gin noch besprechen. Der hat sich gerade seine zweite Wohnung gekauft und sie aus einem Aktienpaket finanziert, das er verkaufte...

Umschichtung.
 
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uscmai

Alles wird gut, ganz sicher!!!
   Autor
12 November 2013
1.830
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2.815
Ich denke die meisten 'Empörten' in deiner Familie sind Neider. Mach ausschließlich das was du für richtig hälst, es ist dein Geld und dein Leben und wieviel Jahre du noch hast um es zu genießen kann niemand sagen!
 
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