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Aktuelle Infos:
- Besuchsdatum: 07.03.2026
- Besuchszeit: 16:00-20:40 Uhr
- Anzahl Ladies: ca. 5
- Ladies vor der Tür: Nein
Öffnungszeiten: 16:00-02:00 (?) Uhr
Kosten Ladydrink: 160 Baht (Bier 200 Baht)
Vorhangbereiche vorhanden: Ja
Zimmer vorhanden: Ja
Billardtisch vorhanden: Ja
Ein Hinweis vorab: Die Bilder von
@wooolf im ersten Beitrag dieses Threads zeigen den Mirror Club wohl in einem früheren Zustand, hier gab es inzwischen (mindestens) einen Besitzerwechsel und der Innenraum hat sich seitdem stark verändert (und definitiv nicht zum Positiven).
Mein Besuch im Mirror Club wäre fast ausgefallen, denn ich hatte falsche Infos bzgl. der Öffnungszeit und stand schon bereits um kurz nach 15 Uhr vor der noch verschlossenen Tür. Eine knappe Stunde später versuchte ich dann erneut mein Glück und da auf mein Klingeln immer noch niemand reagierte, wollte ich grade wieder gehen, als sich dann doch noch die Tür öffnete und ich eintreten konnte. In Empfang genommen wurde ich von den etwa 25-jährigen Mei und Nancy, die grade ihren ersten Arbeitstag begonnen hatten und so gut wie kein Wort Englisch konnten. Nachdem ich Platz genommen hatte, schaute ich mir erst einmal den Versuch der beiden an, den Laden in Betrieb zu nehmen – wirklich Erfolg hatten sie damit zunächst nicht, erst als sie von der Mamasan (vermute ich) via Telefon angeleitet wurden, fanden sie endlich die richtigen Schalter (Klimaanlage, Beleuchtung, etc.).
Ich schaute mich währenddessen mal in Ruhe um und musste (leider) feststellen, dass der Innenraum den Charme einer Kegelbahn aus den 1970er Jahren versprühte, denn das Design fand ich nicht rustikal/gemütlich, sondern schlicht altmodisch. Insgesamt wirkte der Raum ziemlich leer, direkt hinter dem Eingang befindet sich die Bar an der linken Seite, rechts geht es dann eine kleine Treppe hinunter zum Billardtisch (dahinter an der Wand befindet sich auch der namensgebende Spiegel). In diesem Bereich gibt es auch noch ein paar hohe Tisch und Stühle, ebenso hinter der Bar und direkt vorm Treppenaufgang ins Obergeschoss steht dann noch eine Sofagruppe (ohne Vorhänge).
Anmerkung: Während meines Besuchs hatte ich das nicht bemerkt, aber im unteren Bereich hinter dem Billardtisch gibt es wohl noch 2 Vorhangnischen mit Sofas – darauf deuten zumindest die aktuellen Fotos auf Facebook hin.
Genau auf dieser Sofagruppe vor der Treppe hatte ich Platz genommen und als Mei und Nancy mit ihrem Herumwuseln fertig waren, leisteten sie mir Gesellschaft und ich lud sie auf ein Getränk ein. Eigentlich war ich mir zu diesem Zeitpunkt sicher, dass ich mich hier nur kurz aufhalten würde, denn mit den beiden war zunächst nicht allzu viel anzufangen – es war nämlich nicht nur ihr erster Tag in dieser Bar, sondern in diesem Job generell und sie hatten schlicht keine Ahnung, was genau hierbei eigentlich ihre Aufgaben waren. Kurz darauf stieß dann noch eine Kollegin hinzu, die etwa 30-jährige Bua: Sie konnte zumindest etwas Englisch und von ihr erfuhr ich dann auch, dass der Laden erst kürzlich durch einen neuen Besitzer wiedereröffnet wurde und dass alle Ladies komplett neu waren. Bua hatte immerhin schon einen vollen Tag Berufserfahrung, ebenso eine weitere Dame, die etwa 25-jährige Sky, der die Spuren von der Party am Vortag noch deutlich anzusehen waren.
Aus irgendeinem Grund fand ich das Szenario nicht nur surreal, sondern auch ziemlich lustig, also blieb ich doch noch länger und alle 4 Damen durften mir Gesellschaft leisten. Und es gelang mir tatsächlich, zwei von ihnen (Nancy und Bua) sogar so weit aufzutauen, dass sie obenrum blank zogen und ich sie ausgiebig befummeln durfte. Insgesamt dauerte mein Aufenthalt mehr als viereinhalb Stunden (kann ich im Nachhinein selbst kaum glauben) und es gab noch ein paar verrückte Situationen – die zu schildern würde hier den Rahmen sprengen, daher muss ich euch an dieser Stelle auf meinen noch zu schreibenden Reisebericht vertrösten. Nur eine Info noch: Oben im Zimmer war ich nicht, dazu kann ich also leider nichts sagen.
Fazit/Empfehlung:
Eine Empfehlung für den Mirror Club auszusprechen, fällt mir schwer – ich hatte zwar viel Spaß hier, aber das war vor allem der Situation mit den ganzen Newbies um mich herum geschuldet, der Laden selbst mit seinem altmodischen Design hat dazu nicht wirklich etwas beigetragen. Zudem liegt er ziemlich am Arsch der Welt, andere (ähnliche) Betriebe in der Nähe gibt es nicht, d.h. man muss ihn schon gezielt ansteuern.