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- 24 November 2024
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Pattaya: Ein intellektueller Volljurist im Stranddiplomaten-Modus
Früher hielt ich Pattaya für einen stinkenden Puff. Ein Ort, an dem Neonlichter grell leuchten, während der Boden übersät ist mit Müll, weggeworfenen Plastikflaschen, leeren Snackverpackungen und gelegentlich einem vergammelten Partyrest. Ich hatte den Eindruck, dass man bei jedem Schritt auf etwas treten könnte, das besser nicht dort liegen sollte, und dass die Luft eine Mischung aus frittiertem Fisch, feuchtem Asphalt und billigen Parfüms transportiert. Thailand insgesamt erschien mir damals ungefähr so interessant wie ein unbeschriftetes Formular aus dem Finanzamt, nur mit mehr Straßenhändlern und lästigen Musikbeschallungen.
Ich hätte nie gedacht, dass ich freiwillig dorthin reisen würde. Nein, wirklich nicht. Noch weniger hätte ich geglaubt, dass ein Ort, der so offensichtlich auf grelle Unterhaltung spezialisiert ist, jemals meine Gunst gewinnen könnte. Ich erwartete, dort nur Touristen zu sehen, die entweder verzweifelt versuchen, jung auszusehen, oder einfach den Lärm so sehr lieben, dass man ihre Hörgeräte fast beneiden möchte.
Dann begann die Verwandlung. Ich entdeckte, dass Pattaya mehr kann als Neon und Bars. Anderthalb Stunden per Motorrad nach Koh Samet , Strände, die für mich zumindest ein passables Strandgefühl vermitteln. Vierzig Minuten zu einem Militärstrand... durchaus akzeptabel, wenn man es nicht übertreibt. Zurück in Pattaya wartet die italienische Küche von Frankys Inn, besser als alles, was man in Deutschland unter Pasta versteht, und das zu Preisen, die selbst ein geiziger Steuerzahler noch gutheißen würde. La Ferm für französische Küche, ebenfalls vorzüglich.
In die Bars gehen Anwälte in Flipflops und man erkennt sie nicht ohne weiteres. Andere wiederum sind mit Sicherheit keine Staranwälte, geben sich aber als solche, und einer wie ich merkt das in zwanzig Sekunden bei einer Nachfrage. Im Grunde genommen völlig egal. Man kriegt alle möglichen Geschichten erzählt, manchmal absurder als die Musik im Hintergrund, manchmal amüsanter als die Getränke selbst.
Manchmal passiert es mir, dass ich durch die Stadt laufe, völlig verwirrt, ähnlich wie ein Professor, der versehentlich in ein Science-Fiction-Roman geraten ist. Ich frage mich ernsthaft, ob ich auf dem Mond herumrenne oder ob die Realität einfach einen besonders schrägen Tag hat. Die Straßen voller blinkender Lichter, die Menschen wie Statisten in einem absurden Theaterstück, und ich mittendrin mit meiner Aktentasche wie ein verlorener Akademiker.
Und dann, wenn der Schwindel so stark wird, dass man fast denkt, man müsste den Nobelpreis zurückgeben, entschließe ich mich, mir eine Kopfmassage machen zu lassen. Nicht schlafen, nicht fliehen, nur stillsitzen und zulassen, dass jemand meinen Kopf bearbeitet, als ob es ein besonders widerspenstiges Manuskript wäre. In diesem Moment ist alles völlig egal. Die Welt könnte auf dem Kopf stehen, ich könnte tatsächlich auf dem Mond sein, und dennoch fühlt sich alles vollkommen richtig an.
Das ist der Punkt, an dem Pattaya seine Magie zeigt und der französische Humor in mir laut auflachen würde, allein über die Ironie der Situation.
Massagen kosten sechs bis acht Euro pro Stunde. Man verlässt sie in dem Zustand, dass man kurz überlegt, ob man nicht gerade ein kleines königliches Privileg genossen hat. Kopf, Füße, Schultern ... alles wird bearbeitet. Selbst wenn man vorher skeptisch war, bleibt man angenehm überrascht. Hautpflege? Ja, auch möglich, und bezahlbar.
Wohnung gekauft. Komplett renoviert, hübsch eingerichtet. Mit zehntausend Euro in Renovierung investiert, insgesamt umgerechnet etwa fünfzigtausend Euro für die Wohnung, für einen Ort, an dem man Mangosaft trinken, Spiegeleier essen, türkischen Kaffee zubereiten und anschließend mit dem Motorroller an einen der Strände fahren kann. Es ist nicht luxuriös im Sinne von protzig, aber komfortabel, praktisch und sehr lebenswert.
Die Sexindustrie stört mich persönlich nicht. Niemand wird gezwungen, und wer dreimal am Tag eine Bar besucht, darf das tun, ohne dass ich ein Urteil fälle. Vorurteile? Viele haben sich aufgelöst. Tätowierte Menschen sind längst nicht automatisch Chaoten. Manche sind ganz normale, erstaunlich freundliche Leute.
Dann gibt es diese Isan-Fetischisten. Man erkennt sie sofort. Sie haben eine eigene kleine Welt geschaffen. Mit Thermoskanne, Fernglas, Notizblock, Lineal und gelegentlich einem altmodischen Kompass. Sie sitzen in der absoluten Pampa, starren stundenlang auf Reisfelder und Wasserbüffel, und führen dabei Diagramme, Tabellen und eine Art „Glücksskala“, als würde jeder Halm Reis über den Sinn des Lebens entscheiden. Sie messen die Geschwindigkeit der Büffelgangarten, die Ausrichtung der Sonne und notieren alles minutiös in kleinen Lederheften. Zwischendurch nippen sie an grünem Tee aus einer Thermoskanne, manchmal kommentieren sie das Verhalten der Krähen, als handle es sich um hochkomplexe internationale Diplomatie. Ich sitze daneben, Mangosaft in der Hand, beobachte das Schauspiel und kann nicht anders, als zu denken, dass ich in einem besonders trockenen britischen Sketch gelandet bin, bei dem die Pointe noch gar nicht begonnen hat.
Manche tragen Strohhüte, andere Sonnenbrillen, die nicht nur Schutz vor Sonne bieten, sondern offenbar auch vor der Realität. Sie diskutieren die Qualität des Bodens, den exakten Winkel der Sonne und das Muster der Wasserbüffelgangart, als handle es sich um ein naturwissenschaftliches Experiment von Nobelpreisniveau. Ich habe nichts gegen sie, ganz im Gegenteil, ich finde sie liebenswürdig, beinahe rührend in ihrem obsessiven Fokus. Aber während sie das Glück ihres Lebens zwischen zwei Reisfeldern analysieren, genieße ich mein Thailand in Pattaya – blinkend, laut, verrückt, lebendig – und kann dabei alles sein, was ich möchte, ohne dass mich jemand dafür seltsam anschaut. Spoiler für die Isan-Fans: Ja, ich weiß, es ist nicht die stille Pampa. Nein, man starrt hier nicht auf Wasserbüffel. Aber genau darin, in der Freiheit, alles auszuprobieren, zu essen, zu feiern, zu lachen und trotzdem die Ruhe für einen Moment der Entspannung zu finden, zeigt sich Thailand für mich besonders. Und ich kann euch versichern, das ist Thailand auf seine eigene Art, mit einem deutlichen Augenzwinkern.
Aufenthaltsbedingungen werden strenger, Preise steigen, Formalitäten komplizieren sich. Aber wer vorbereitet ist, der kann sich anpassen. Früher Student, dann Angestellter, jetzt jemand, der die Möglichkeiten hat, seinen Lebensstil an die Situation anzupassen. Früh investieren, beobachten, zurückkehren, nochmals prüfen, niemals voreilig urteilen.
Und wer mehr darüber wissen möchte, wie diese Verwandlung begann, kann das in meinem ausführlichen Reisebericht nachlesen, in dem ich Schritt für Schritt erkläre, wie ich von einem skeptischen Besucher zu jemandem wurde, der Pattaya inzwischen sehr schätzt und die Stadt in vielen Facetten erlebt hat. Here we go...
"Wenn der Winter zu laut wird" - 2011, meine erste Reise nach Pattaya | Pattaya - Thailand - Asien Forum
Darüber hinaus biete ich sehr bald an, ein neues Realitäts-Tagebuch zu führen für meine Zeit im Ruhestand, die ziemlich bald in Pattaya beginnen wird. Wenn Interesse besteht, würde ich mich freuen, wenn ihr mir das mitteilt. Ich würde gerne daraus erfahren, ob man an diesen Geschichten Gefallen findet.
Das ist der Grund dieses Posts... eine Art Vorfrage, ob die die meinen Reisebericht damals mochten gerne erfahren würden, wie es denn so weiter geht...
Wie komme ich zu allem? Ich habe investiert: Zeit, Wohnung, Gefühle, Erwartungen...
Pattaya ist absurd, charmant, gelegentlich laut, aber es erlaubt einem, entspannt zu leben, zu essen, zu trinken, zu feiern und dabei noch seinen Verstand zu behalten. Wer Pattaya nur aus Erzählungen kennt, verpasst eine Erfahrung, die irgendwo zwischen entspanntem Strandurlaub und unerwartet angenehm bleibt.
Wenn man es richtig anstellt, ist Pattaya für mich mittlerweile der interessanteste, lebenswerteste, komfortabelste, angenehmste, tollste, spannendste und erfrischendste Ort der Welt für die Hälfte des Jahres im Winter. Wiederhole ich, wohlgemerkt: Wenn man es richtig macht, ist es ein extrem gesunder Ort. Macht man es falsch, ist es ein extrem ungesunder Ort. Im Sommer hingegen bleibt mir immer noch Südeuropa. So kann ich die kalten Monate in Asien verbringen, das Beste aus Pattaya genießen, und dann im Frühherbst und Sommer den Mittelmeerraum, Sonne, Meer und all die Ruhe, die es bietet.
Das Modell Winter in Pattaya, Sommer in Südeuropa, empfinde ich als ausgesprochen interessant und sehr wohltuend, sowohl körperlich als auch geistig.
...aber das, das ist dann eine völlig andere Geschichte...
Bis dann alles Gute!
Klimbim, wie er halt nun einmal ist.
@OnkelToto @Ajax @MGiebel @Brokerxy

Früher hielt ich Pattaya für einen stinkenden Puff. Ein Ort, an dem Neonlichter grell leuchten, während der Boden übersät ist mit Müll, weggeworfenen Plastikflaschen, leeren Snackverpackungen und gelegentlich einem vergammelten Partyrest. Ich hatte den Eindruck, dass man bei jedem Schritt auf etwas treten könnte, das besser nicht dort liegen sollte, und dass die Luft eine Mischung aus frittiertem Fisch, feuchtem Asphalt und billigen Parfüms transportiert. Thailand insgesamt erschien mir damals ungefähr so interessant wie ein unbeschriftetes Formular aus dem Finanzamt, nur mit mehr Straßenhändlern und lästigen Musikbeschallungen.
Ich hätte nie gedacht, dass ich freiwillig dorthin reisen würde. Nein, wirklich nicht. Noch weniger hätte ich geglaubt, dass ein Ort, der so offensichtlich auf grelle Unterhaltung spezialisiert ist, jemals meine Gunst gewinnen könnte. Ich erwartete, dort nur Touristen zu sehen, die entweder verzweifelt versuchen, jung auszusehen, oder einfach den Lärm so sehr lieben, dass man ihre Hörgeräte fast beneiden möchte.
Dann begann die Verwandlung. Ich entdeckte, dass Pattaya mehr kann als Neon und Bars. Anderthalb Stunden per Motorrad nach Koh Samet , Strände, die für mich zumindest ein passables Strandgefühl vermitteln. Vierzig Minuten zu einem Militärstrand... durchaus akzeptabel, wenn man es nicht übertreibt. Zurück in Pattaya wartet die italienische Küche von Frankys Inn, besser als alles, was man in Deutschland unter Pasta versteht, und das zu Preisen, die selbst ein geiziger Steuerzahler noch gutheißen würde. La Ferm für französische Küche, ebenfalls vorzüglich.
In die Bars gehen Anwälte in Flipflops und man erkennt sie nicht ohne weiteres. Andere wiederum sind mit Sicherheit keine Staranwälte, geben sich aber als solche, und einer wie ich merkt das in zwanzig Sekunden bei einer Nachfrage. Im Grunde genommen völlig egal. Man kriegt alle möglichen Geschichten erzählt, manchmal absurder als die Musik im Hintergrund, manchmal amüsanter als die Getränke selbst.
Manchmal passiert es mir, dass ich durch die Stadt laufe, völlig verwirrt, ähnlich wie ein Professor, der versehentlich in ein Science-Fiction-Roman geraten ist. Ich frage mich ernsthaft, ob ich auf dem Mond herumrenne oder ob die Realität einfach einen besonders schrägen Tag hat. Die Straßen voller blinkender Lichter, die Menschen wie Statisten in einem absurden Theaterstück, und ich mittendrin mit meiner Aktentasche wie ein verlorener Akademiker.
Und dann, wenn der Schwindel so stark wird, dass man fast denkt, man müsste den Nobelpreis zurückgeben, entschließe ich mich, mir eine Kopfmassage machen zu lassen. Nicht schlafen, nicht fliehen, nur stillsitzen und zulassen, dass jemand meinen Kopf bearbeitet, als ob es ein besonders widerspenstiges Manuskript wäre. In diesem Moment ist alles völlig egal. Die Welt könnte auf dem Kopf stehen, ich könnte tatsächlich auf dem Mond sein, und dennoch fühlt sich alles vollkommen richtig an.
Das ist der Punkt, an dem Pattaya seine Magie zeigt und der französische Humor in mir laut auflachen würde, allein über die Ironie der Situation.
Massagen kosten sechs bis acht Euro pro Stunde. Man verlässt sie in dem Zustand, dass man kurz überlegt, ob man nicht gerade ein kleines königliches Privileg genossen hat. Kopf, Füße, Schultern ... alles wird bearbeitet. Selbst wenn man vorher skeptisch war, bleibt man angenehm überrascht. Hautpflege? Ja, auch möglich, und bezahlbar.
Wohnung gekauft. Komplett renoviert, hübsch eingerichtet. Mit zehntausend Euro in Renovierung investiert, insgesamt umgerechnet etwa fünfzigtausend Euro für die Wohnung, für einen Ort, an dem man Mangosaft trinken, Spiegeleier essen, türkischen Kaffee zubereiten und anschließend mit dem Motorroller an einen der Strände fahren kann. Es ist nicht luxuriös im Sinne von protzig, aber komfortabel, praktisch und sehr lebenswert.
Die Sexindustrie stört mich persönlich nicht. Niemand wird gezwungen, und wer dreimal am Tag eine Bar besucht, darf das tun, ohne dass ich ein Urteil fälle. Vorurteile? Viele haben sich aufgelöst. Tätowierte Menschen sind längst nicht automatisch Chaoten. Manche sind ganz normale, erstaunlich freundliche Leute.
Dann gibt es diese Isan-Fetischisten. Man erkennt sie sofort. Sie haben eine eigene kleine Welt geschaffen. Mit Thermoskanne, Fernglas, Notizblock, Lineal und gelegentlich einem altmodischen Kompass. Sie sitzen in der absoluten Pampa, starren stundenlang auf Reisfelder und Wasserbüffel, und führen dabei Diagramme, Tabellen und eine Art „Glücksskala“, als würde jeder Halm Reis über den Sinn des Lebens entscheiden. Sie messen die Geschwindigkeit der Büffelgangarten, die Ausrichtung der Sonne und notieren alles minutiös in kleinen Lederheften. Zwischendurch nippen sie an grünem Tee aus einer Thermoskanne, manchmal kommentieren sie das Verhalten der Krähen, als handle es sich um hochkomplexe internationale Diplomatie. Ich sitze daneben, Mangosaft in der Hand, beobachte das Schauspiel und kann nicht anders, als zu denken, dass ich in einem besonders trockenen britischen Sketch gelandet bin, bei dem die Pointe noch gar nicht begonnen hat.
Manche tragen Strohhüte, andere Sonnenbrillen, die nicht nur Schutz vor Sonne bieten, sondern offenbar auch vor der Realität. Sie diskutieren die Qualität des Bodens, den exakten Winkel der Sonne und das Muster der Wasserbüffelgangart, als handle es sich um ein naturwissenschaftliches Experiment von Nobelpreisniveau. Ich habe nichts gegen sie, ganz im Gegenteil, ich finde sie liebenswürdig, beinahe rührend in ihrem obsessiven Fokus. Aber während sie das Glück ihres Lebens zwischen zwei Reisfeldern analysieren, genieße ich mein Thailand in Pattaya – blinkend, laut, verrückt, lebendig – und kann dabei alles sein, was ich möchte, ohne dass mich jemand dafür seltsam anschaut. Spoiler für die Isan-Fans: Ja, ich weiß, es ist nicht die stille Pampa. Nein, man starrt hier nicht auf Wasserbüffel. Aber genau darin, in der Freiheit, alles auszuprobieren, zu essen, zu feiern, zu lachen und trotzdem die Ruhe für einen Moment der Entspannung zu finden, zeigt sich Thailand für mich besonders. Und ich kann euch versichern, das ist Thailand auf seine eigene Art, mit einem deutlichen Augenzwinkern.
Aufenthaltsbedingungen werden strenger, Preise steigen, Formalitäten komplizieren sich. Aber wer vorbereitet ist, der kann sich anpassen. Früher Student, dann Angestellter, jetzt jemand, der die Möglichkeiten hat, seinen Lebensstil an die Situation anzupassen. Früh investieren, beobachten, zurückkehren, nochmals prüfen, niemals voreilig urteilen.
Und wer mehr darüber wissen möchte, wie diese Verwandlung begann, kann das in meinem ausführlichen Reisebericht nachlesen, in dem ich Schritt für Schritt erkläre, wie ich von einem skeptischen Besucher zu jemandem wurde, der Pattaya inzwischen sehr schätzt und die Stadt in vielen Facetten erlebt hat. Here we go...
"Wenn der Winter zu laut wird" - 2011, meine erste Reise nach Pattaya | Pattaya - Thailand - Asien Forum
Darüber hinaus biete ich sehr bald an, ein neues Realitäts-Tagebuch zu führen für meine Zeit im Ruhestand, die ziemlich bald in Pattaya beginnen wird. Wenn Interesse besteht, würde ich mich freuen, wenn ihr mir das mitteilt. Ich würde gerne daraus erfahren, ob man an diesen Geschichten Gefallen findet.
Das ist der Grund dieses Posts... eine Art Vorfrage, ob die die meinen Reisebericht damals mochten gerne erfahren würden, wie es denn so weiter geht...
Wie komme ich zu allem? Ich habe investiert: Zeit, Wohnung, Gefühle, Erwartungen...
Pattaya ist absurd, charmant, gelegentlich laut, aber es erlaubt einem, entspannt zu leben, zu essen, zu trinken, zu feiern und dabei noch seinen Verstand zu behalten. Wer Pattaya nur aus Erzählungen kennt, verpasst eine Erfahrung, die irgendwo zwischen entspanntem Strandurlaub und unerwartet angenehm bleibt.
Wenn man es richtig anstellt, ist Pattaya für mich mittlerweile der interessanteste, lebenswerteste, komfortabelste, angenehmste, tollste, spannendste und erfrischendste Ort der Welt für die Hälfte des Jahres im Winter. Wiederhole ich, wohlgemerkt: Wenn man es richtig macht, ist es ein extrem gesunder Ort. Macht man es falsch, ist es ein extrem ungesunder Ort. Im Sommer hingegen bleibt mir immer noch Südeuropa. So kann ich die kalten Monate in Asien verbringen, das Beste aus Pattaya genießen, und dann im Frühherbst und Sommer den Mittelmeerraum, Sonne, Meer und all die Ruhe, die es bietet.
Das Modell Winter in Pattaya, Sommer in Südeuropa, empfinde ich als ausgesprochen interessant und sehr wohltuend, sowohl körperlich als auch geistig.
...aber das, das ist dann eine völlig andere Geschichte...
Bis dann alles Gute!
Klimbim, wie er halt nun einmal ist.
@OnkelToto @Ajax @MGiebel @Brokerxy

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