Nach meinem Erstbesuch kurz nach meiner Ankunft in Pattaya war ich tatsächlich noch 6 weitere Male im Heaven Above (zwischen dem 12.11. und 22.11.). Die Details zu den einzelnen Besuchen könnt ihr in meinem Reisebericht nachlesen, aber ich möchte an dieser Stelle noch eine Zusammenfassung über einige Aspekte geben, die mir besonders aufgefallen sind (in Ergänzung zu denen, über die ich bereits geschrieben hatte).
Im Cleo’s Hideout war ich nicht mehr, aber es kam immer mal wieder vor, dass sich Ladies von dort auch im unteren Bereich aufhielten und für Gäste zur Verfügung standen (und in diesem Fall wurde dann immer der höhere Betrag – 190 Baht – für Ladydrinks fällig). Damen aus dem Cleo’s können auch mit aufs Zimmer genommen oder für externe ST/LT ausgelöst werden, die Kosten (BF und für die Damen selbst) sind aber erheblich höher als für ihre „normalen“ Kolleginnen.
Das Heaven Above war eigentlich immer gut bis sehr gut besucht: Bereits recht früh (so gegen 20 Uhr) war schon einiges los und auch kurz vor Schließung (03:00 Uhr) waren immer noch zahlreiche Gäste anwesend. Zu Zeiten, in denen es besonders voll war, ist mir öfters aufgefallen, dass neu ankommende Gäste direkt nach oben ins Cleo’s geführt wurden: Nicht selten kamen sie aber direkt wieder runter (und verließen dann den Laden, weil es unten zu voll war), d.h. so wirklich begeistert von der „Speakeasy“ Bar waren sie offensichtlich nicht (also empfanden sie diesbezüglich wohl ähnlich wie ich).
Die „Polonaise“, die ich beim ersten Besuch noch vermisst hatte, fand an den anderen Tagen dann hin und wieder doch statt: Ein genaues Schema dahinter konnte ich nicht erkennen, aber ich vermute, es hängt damit zusammen, wie viel Betrieb grade ist – d.h. ob es genug Platz für die um die zentrale Bühne herum laufenden Damen gibt und ob grade genügend von ihnen verfügbar sind (d.h. keine Kunden haben).
Die Qualität der Tanzeinlagen – hier beziehe ich mich zunächst auf die „normalen“ Tänzerinnen, die (meistens) oben ohne auf den Tischen tanzen – war (wie zu erwarten) ziemlich schwankend: Manche der Damen standen quasi nur mit leerem Blick da und hielten sich an den Ringen (über ihren Köpfen) fest, andere interagierten recht stark mit den Gästen und schienen durchaus Spaß zu haben. Allen tanzenden Ladies gemeinsam war aber, dass sie sich nicht allzu viel bewegten: Das ist schlicht dem Umstand geschuldet, dass es auf den Tischen (und auch auf der Bühne in der Mitte) nur wenig Platz gibt, da hier auch die Gläser/Bins der Gäste stehen und auch sonst recht viel Kleinkram herumliegt. D.h. ausladende Bewegungen würden schlicht zu einem Chaos führen und daher setzten die Damen ihre Hüften alle nur recht zaghaft in Bewegung.
Was aus meiner Sicht schlicht überflüssig ist, ist die besondere Tanzeinlage, die ca. einmal pro Stunde von einer eigenen Kategorie an Tänzerinnen vorgeführt wird: Und zwar sind diese komplett nackt und auf der Bühne wird eine angedeutete Lesbenshow (mit zweimal zwei Damen) aufgeführt. Für mich wirkt das eher lächerlich als sexy/erotisch und könnte daher von mir aus gerne komplett entfallen. Auch wird hierbei immer eine besonders langsame Musik gespielt, was aber eher den Effekt hat, dass man sich Sorgen machen muss, die gelangweilt wirkenden Ladies könnten auf den Tischen (bzw. der Bühne) während des Tanzens einschlafen. Von daher wäre mein Ratschlag an die Betreiber des Heaven Above: Macht aus dieser Pseudo-Porno-Nummer etwas für die Gäste Interessantes oder lasst sie einfach komplett weg.
Die Besetzung im Heaven Above scheint über längere Zeiträume hinweg recht stabil zu sein: So traf ich z.B. eine Dame wieder, die ich bereits im März 2024 hier kennengelernt hatte und auch alle Ladies, mit denen ich im März 2025 zu tun hatte, waren immer noch hier tätig.
Alle in diesem Laden beschäftigten Damen – also einschließlich der normalerweise voll bekleideten Hostessen (d.h. Nicht-Tänzerinnen) – sind Ferkeleien gegenüber sehr aufgeschlossen. Aufgrund seines Aufbaus ist das Heaven Above eigentlich nicht als Ferkelbude prädestiniert, da es (jeweils aus Platzgründen) keine Vorhänge gibt und auch Gäste, die nichts miteinander zu tun haben, gemeinsam auf den Sofagruppen platziert werden. Dennoch sind eindeutige Interaktionen zwischen Gästen und Ladies – ohne Unterwäsche, mit offener Hose, Fummeleien, etc. – hier überhaupt kein Problem (selbst „Anblasen“ ist möglich). Ich hatte z.B. für meine Gespielinnen (d.h. die neben mir auf dem Sofa saßen und von mir mit Getränken versorgt wurden) die strikte Regel eingeführt, dass sie mir ausschließlich oben ohne Gesellschaft leisten durften: Das wurde von allen (also auch von den eigentlich voll bekleideten Hostessen) anstandslos akzeptiert.
Was mir bei all meinen Besuchen auffiel: Es bewerben sich ständig neue Ladies um Drinks – auch dann, wenn man bereits mit mehreren Damen am Tisch sitzt. An manchen Tagen war das sehr entspannt (eine kurze Absage und man wurde wieder in Ruhe gelassen), an anderen teils extrem penetrant (man wurde die Ladies trotz mehrmaliger Ablehnung einfach nicht los). Das hat zwar den Vorteil, dass man garantiert nie lange alleine bleiben muss – und, wenn man will, sich einen beträchtlichen Harem zusammenstellen kann – aber andererseits muss man hierbei höllisch aufpassen, dass sein Beleg nicht schnell astronomische Höhen erreicht; das wird noch dadurch verstärkt, dass die meisten Damen offensichtlich sehr durstig sind und innerhalb weniger Minuten ihre Getränke hinunter kippen (und dann natürlich gerne umgehend ein neues möchten). Ich will das an dieser Stelle einfach mal neutral bewerten, da dieses Verhalten zwar einerseits schnell eine veritable Party auslösen kann, aber andererseits für jemanden, der einfach nur mit einer einzigen Dame in Ruhe zusammensitzen möchte, schon sehr nervig sein kann.
Dieses „in Ruhe zusammensitzen“ ist im Heaven Above grundsätzlich eh schwer möglich, da die Musik meist ziemlich laut ist: Für mich persönlich war sie teilweise an der Schmerzgrenze (nicht bei allen Besuchen, aber manchmal) und sie dürfte daher für meinen Geschmack insgesamt gerne deutlich leiser sein; aber andererseits passt sie aber auch ganz gut zum Konzept des Ladens – „ruhig“ und „gemütlich“ sind hier nicht unbedingt zwei Eigenschaften, die eine besonders hohe Priorität haben.
In einem der Zimmer im Obergeschoss war ich dann schließlich auch einmal gelandet und es war in genau dem gleichen guten Zustand, den ich in Erinnerung hatte: Sehr groß (so ist z.B. zusätzlich zum Bett auch noch eine Couch vorhanden), sauber und mit direkt angeschlossenem Badezimmer. Es wird auch nach jedem Gastbesuch gereinigt und das Bett wird neu bezogen, d.h. hier gibt es keinen Grund zu Beanstandungen (dafür ist es mit 550 Baht Kurzzeitmiete für eine Stunde aber auch recht teuer).
Einen letzten Punkt möchte ich noch erwähnen: Und zwar sind mir bei meinen späteren Besuchen Schilder aufgefallen (am Eingang und an den Wänden innen), die ein paar bald anstehende Verschönerungs- bzw. Umbaumaßnahmen ankündigen. Was genau dabei gemacht werden soll, konnte ich nicht in Erfahrung bringen, aber ich hoffe einfach mal, dass sie an ihrem grundlegenden Konzept nichts ändern werden.
Fazit/Empfehlung:
Hier habe ich zu dem, was ich zuvor geschrieben hatte, eigentlich nichts hinzuzufügen: Für mich ist das Heaven Above schlicht der beste GC in Pattaya – trotz (oder vielleicht auch grade wegen) seines etwas anderen Konzepts, das auch AGoGo-Elemente mit einbindet – und daher immer einen Besuch (oder auch mehrere) wert. Wer aber eher nach dem „klassischen“ GC (z.B. mit gemütlichen Sitzgruppen, ggf. zusätzlich mit Vorhängen, die man ausschließlich für sich alleine hat) sucht, wird hier jedoch möglicherweise weniger auf seine Kosten kommen.